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Gründung |
» Geschichte Ende der 60er Jahre kam aus der Berliner Wirtschaft die Anregung zur Gründung eines Zirkels, in dem sich internationale Kräfte aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft treffen sollten, um ein Forum für die Förderung guten Designs zu schaffen. Initiiert vom Gestaltkreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und gefördert vom damaligen Wirtschaftsminister Prof. Karl Schiller einigten sich 1968 Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik auf eine Vereinssatzung, in der auch die Einflussnahme der Öffentlichkeit und der Verbraucher festgeschrieben wurde. Am 10. Dezember 1968 wurde der Verein Internationales Design Zentrum Berlin e.V. gegründet; am 17. April 1970 wurde das IDZ Berlin in der Budapester Straße in Berlin-Charlottenburg eröffnet. Die Eröffnungsausstellungen widmeten sich den Themen "Design - Umwelt wird in Frage gestellt" und "Design - Produzenten bewerten ihr Produkt". |
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| Standort Ansbacher Straße |
Nach erfolgreicher Tätigkeit am Standort in der Budapester Straße entschied sich das IDZ Berlin 1975 für einen Umzug in die Ansbacher Straße, wo die Räumlichkeiten für die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit bessere Voraussetzungen boten. Die neuen Räumen boten mehr Platz für ständige Service-Leistungen (Dokumentation, Beratung, Seminarveranstaltungen) für Design-Interessierte. Den Entwurf für den Ausbau des Zentrums übernahmen Ettore Sottsass und Fritz Bornemann, die in ihrem architektonischen Konzept die Idee einer Design-Werkstatt visualisierten. Das IDZ erhielt flexibel nutzbare, veränderbare Räume. Ein Schwergewicht lag auf der Transparenz: Fensterdurchblicke und offene Arbeitsplätze boten Besuchern und Passanten an der langen Schaufensterfront einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitsatmosphäre und Aktivitäten des IDZ. |
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| Das IDZ am Kurfürstendamm |
Nach einer vierjährigen Zwischenstation in der Wielandstraße konnte das IDZ 1988 erneut großzügige Räume beziehen. Am Kurfürstendamm standen ausreichend Flächen für kleinere Ausstellungen, Seminare und Beratungen zur Verfügung, auch konnte die zwischenzeitlich geschlossene IDZ-Bibliothek hier wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Zehn Jahre lang war die Adresse Kurfürstendamm 66 in der City West ein beliebter Treffpunkt für designinteressierte Besucher. |
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| Das IDZ in der Oberbaumcity |
Das Jahr 1997 war für das IDZ ein Jahr des Umbruchs und des Aufbruchs. Nachdem das IDZ seit seiner Gründung von der Senatsverwaltung für Wirtschaft institutionell gefördert worden war, wurde im Jahr 1997 die öffentliche Förderung eingestellt. Das IDZ nahm dieses zum Anlass für einen Neubeginn an einem neuen Standort im Ostteil des wieder vereinten Berlins. In den restaurierten historischen Gebäuden der ehemaligen Narva-Fabrik in Berlin-Friedrichshain setzte das IDZ seine Arbeit fort. Die Räume in der Oberbaumcity boten hervorragende Arbeits-, Konferenz-, Seminar- und Ausstellungsmöglichkeiten und machten das IDZ in kurzer Zeit erneut zu einer viel besuchten und beliebten Adresse für Besucher aus dem In- und Ausland. |
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| Standort Reinhardtstraße |
Von August 2005 bis März 2011 hatte das IDZ seinen Standort in der Reinhardtstraße in Berlin-Mitte. In unmittelbarer Nähe zur Regierung und schräg gegenüber der Bundespressekonferenz gelegen boten die Räumlichkeiten attraktive Möglichkeiten für Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen aller Art. |
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Das IDZ am Flughafen Tempelhof |
Am 18. März hat das IDZ ein weiteres Kapitel seiner eng mit der Hauptstadt verknüpften 41-jährigen Geschichte aufgeschlagen: Mit dem Umzug in den ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof hat das IDZ die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ausgerufene „Bühne des Neuen“ betreten. Nach fast sechs Jahren am Standort in Berlin-Mitte begrüßt das IDZ designinteressierte Besucherinnen und Besucher nun in seinen neuen, historischen Räumlichkeiten am Columbiadamm 10. | |||||
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