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» Programm April bis Juni 2007
28. Juni 2007
20 Uhr


IDZ Berlin

Reinhardtstraße 52
10117 Berlin
Vortrag | Routine ist der Tod von guter Gestaltung ...
Eine Exkursion mit Wolfgang Beinert hinter die Kulissen des Top-Grafikdesigns.

Die Arbeiten von Wolfgang Beinert zählen zu den elegantesten Druckerzeugnissen, die in Deutschland heute noch hergestellt werden. Seine Entwürfe, die überwiegend auf erlesenen Natur-, Feinst- und Künstlerpapieren gedruckt und in der Weiterverarbeitung veredelt werden, wurden bereits vielfach international ausgestellt und ausgezeichnet; so u.a. vom Tokyo Type Directors Club, Art Directors Club und Type Directors Club of New York. Das Goethe-Institut widmete ihm 2001 als ersten Grafikdesigner eine Retrospektive. 2002 wurde er vom US-amerikanischen Designmagazin "Graphis" zu den wichtigen europäischen Grafikdesigner gezählt.

Beinert gehört zu den wenigen deutschen Grafikdesignern, die sich ausschließlich auf exklusive Individuallösungen spezialisiert haben, die einen sehr hohen philologischen, handwerklichen, akademischen und künstlerischen Spezialisierungsgrad erfordern. Er vertritt die Auffassung, dass die Ästhetik eines Designs den Betrachter fesselt und bezaubert.

Der Vortrag im Internationalen Design Zentrum Berlin wird eine leidenschaftliche Exkursion hinter die Kulissen des High-Quality-Graphic Designs: ein "Making of", das anhand realisierter Grafikdesignprojekte des Neu-Berliners auch den elementaren Stellenwert der Typographie im Grafik- und Kommunikationsdesign vermittelt. An Originalarbeiten, beispielsweise für Leica, Vogue, Chanel, Club of Rome, Accelsis, Gmund Papier oder die Istanbul Designweek, wird im Detail erklärt, wie derartige Projekte und Arbeiten entstehen und - entgegen den gegenwärtigen Nivellierungstendenzen - auch realisiert werden.
Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.beinert.net, www.typolexikon.de.

Zoom
15. Mai 2007
19 Uhr


IDZ Berlin

Reinhardtstraße 52
10117 Berlin
Ausstellungseröffnung | Stankowski - Aspekte des Gesamtwerks

Die Ausstellung "Stankowski - Aspekte des Gesamtwerks" wird am 15. Mai um 19 Uhr im Rahmen des DESIGNMAI im IDZ Berlin eröffnet. Nach einleitenden Worten von Dr. Silke Claus (Geschäftsführerin IDZ) wird Prof. Francois Burkhardt (Design- und Architekturtheoretiker) in seinem Vortrag das Werk Anton Stankowskis und dessen besondere Herangehensweise an Formfindung und Gestaltung reflektieren. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Rundgang durch die Aussstellung auf zwei Etagen und anregendem, entspanntem get together ein.

Einladung zur Ausstellungseröffnung
12. Mai -
12. August 2007

Mo-Fr 10-18 Uhr


IDZ Berlin

Reinhardtstraße 52
10117 Berlin

Eintritt

4,00 EUR
2,00 EUR erm.
Ausstellung | Stankowski - Aspekte des Gesamtwerks

Zum 100. Geburtstag von Anton Stankowski (1906-1998) gibt eine groß angelegte Retrospektive einen umfassenden Einblick in das freie und angewandte Schaffen des Künstlers und Gestalters. Die von der Stankowski-Stiftung im letzten Jahr zusammengestellte Werkschau wird nach ihren Stationen in Stuttgart, Zürich, Bottrop und Bremen nun abschließend in Berlin vom IDZ gezeigt. Die Ausstellung wird vom 12. Mai bis zum 12. August 2007 im Kreativ Haus "Waterfalls" in der Reinhardtstraße 52 zu sehen sein. Einen weiteren Teil des Werkes zeigt das Mies van der Rohe Haus ab dem 24. Mai.

Im IDZ steht das Grafikdesign der Nachkriegszeit im Mittelpunkt, so zum Beispiel das heute legendäre Berlin-Layout, das Mitte der 60er Jahre entstand und damals das erste visuelle Erscheinungsbild einer Stadt überhaupt war. In der Ausstellung werden erstmals die Originalentwürfe der 60er Jahre gezeigt.

Darüber hinaus werden wichtige Projekte wie für IBM, SEL und Iduna aus den 50er Jahren ausgestellt und Corporate Designkonzepte der 70er und 80er Jahre. Aus dieser Zeit stammen die bekannten Erscheinungsbilder der Deutschen Bank und Viessmann, die noch heute ihre Gültigkeit haben. Neben dem Grafikdesign werden im IDZ alle Aspekte im Werk Stankowskis ausgestellt, es sind sowohl "Klassiker" aus der Fotografie vertreten als auch großformatige Gemälde und eine 6m hohe Projektion der Industriemarken. Weitere Highlights der Ausstellung sind seine Skizzenbücher, die als Faksimile der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ansprechpartnerin Rhoda Riccius rhoda.riccius@idz.de
Weiterführende
Informationen
www.stankowski06.de
16. März -
29. April 2007


IDZ Berlin

Reinhardtstraße 52
10117 Berlin
Ausstellung | Textilzelle

"Textilzelle" ist ein interdisziplinäres EU Projekt (EFRE) der Studiengänge Bekleidungstechnik/Konfektion und Modedesign der FHTW Berlin.
Mit dem Projekt Textilzelle bietet die FHTW der Berliner Modeszene die Möglichkeit, die hochschuleigenen Spezialmaschinen für die Muster(teil)fertigung ihrer hochwertigen Produkte zu nutzen. Darüber hinaus wird durch Workshops und individuelle Beratung in den Bereichen Existenzgründung, Produktion, Präsentation und Vertrieb der Standort Berlin für Mode nachhaltig gestärkt. Das bereits etablierte Label 30paarhaende des Projektes Textilzelle dient zur Unterstützung einer praxisnahen Ausbildung im Rahmen des Studiums an der FHTW Berlin und ermöglicht Jungunternehmern, von den erlangten Erfahrungen in der Textilwirtschaft unmittelbar zu profitieren.

Die Bilder von Vanessa Jasmin Panné geben einen ersten Eindruck der Mode von 30paarhaende. Vom 16. März bis zum 29. April 2007 ist ein Ausschnitt der letzten vier Saisons des Labels im IDZ Berlin zu sehen. Der Eintritt ist frei.


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